Volkstrauertag - Gedenkfeier am Kriegerdenkmal in Unterkochen

Der Musikverein Unterkochen eröffnete die Feierstunde. Anschließend sang der Männerchor Liederkranz Unterkochen unter der Leitung von Konstantin Neher. Zwei Schüler der Kocherburgschule, Sina Spranz und Daniel Kolb, trugen mit einem Gedicht zur Feierstunde bei. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren neben den Fahnenabordnungen der Unterkochener Vereine zur Feierstunde gekommen.

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In der Gedenkrede erinnerte Ortsvorsteher Karl Maier, der Volkstrauertag ist nicht nur ein Tag der Toten, sondern auch der Lebenden. Er bringt uns zum Nachdenken, wie war – wie ist das alles möglich? In seiner Ansprache erinnerte er an die Worte des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, dass die Jungen nicht verantwortlich sind für das, was damals geschah, aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird. Er erinnerte auch an die 390 gefallenen Unterkochener Bürger, welche im 1. und 2. Weltkrieg nicht mehr heim kehrten und auf den acht Tafeln beim Kriegerdenkmal stehen. Der Volkstrauertag ist einer unserer stillen Feiertage, ein Tag des Innehaltens, der Mahnung und Besinnung. Wir dürfen nicht stillhalten und akzeptieren, dass die Gewalt in der globalisierenden Welt weiter wächst und uns beherrscht. Für diesen Frieden müssen und sollten wir kämpfen und im Andenken an die vielen Opfer der Kriege den Volkstrauertag weiter begehen, damit sie nicht umsonst gestorben sind. Wir wünschen uns allen, so der Ortsvorsteher, dass uns der nunmehr 66 Jahre währende Frieden Deutschland erhalten bleibt.
© Stadt Aalen, 14.11.2011
Unter den Klängen „Ich hatte einen Kameraden“ legten Ortsvorsteher Karl Maier zusammen mit dem Vorsitzenden der VdK-Ortsgruppe Unterkochen Bruno Tamm einen Kranz und eine Schale am Kriegerdenkmal nieder. (Text: Hubert Mahringer / Fotos: Bezirksamt Unterkochen)

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