Neujahrsempfang im Rathaus Unterkochen

Am vergangenen Freitag, 21. Januar 2011, fand der Neujahrsempfang im Rathaus Unterkochen statt. Zum Thema „Stand und Entwicklungsperspektive der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ sprach Professor Dr. Gerhard Schneider, Rektor an der Hochschule.

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Ortsvorsteher Karl Maier betonte in seiner Einführung, dass die Nachwirkungen der Krise und Rekordeinbrüchen bei Aufträgen und Umsätzen nun im vergangenen Jahr ein wunderbarer Aufschwung erfolgte. Erfreut zeigte sich der Ortsvorsteher, dass die konjunkturelle Entwicklung Grund zur Freude gebe. Dennoch berühre es, dass im Kreishaushalt über 140 Mio. EUR im Sozialhaushalt aufgebracht werden müssen, um auch den Schwächsten der Gesellschaft zu helfen. Von Bund und Land forderte der Ortsvorsteher, dass die Kommunalfinanzen nachhaltig gestärkt werden müssen.

Die Bürger der Stadt brauchen eine leistungsstarke und leistungsfähige Stadt in der Region, die Vorbild und Motor für andere sein müssen. Sein Dank galt auch den ehrenamtlich Tätigen in der Kommunalpolitik, Kirche und Vereinen, die ein wichtiger Grundpfeiler in unserer Gesellschaft sind.

Ein offenes Wort fand der Ortsvorsteher auch für den Beibehalt der unechten Teilortswahl und den Erhalt der Rathäuser in den Stadtteilen. Eine zeitnahe Umsetzung der vom Gemeinderat verabschiedeten Verkehrsplanung forderte der Ortsvorsteher zu dem Bereich der Ebnater Steige.
© Stadt Aalen, 24.01.2011

Gastredner Professor Dr. Gerhard Schneider, Rektor an der Hochschule in Aalen, informierte die Anwesenden über den Entwicklungsstand der Hochschule in Aalen.

Die Hochschulen haben einen hohen Praxisbezug, der den Lernenden in den Mittelpunkt stelle. Regionalität, verbunden mit Internationalität, und die angewandte Forschung für den Mittelstand zeichnen die Schule besonders aus. Derzeit sind an der Schule über 4.200 Studenten. Das Fächerspektrum orientiere sich am Bedarf der Wirtschaft und der Gesellschaft. Auch die Entwicklung der Studierenden werde in den nächsten Jahren etwa gleich sein. Dies sei ein wichtiger Hinweis für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Es sei eine große Herausforderung für die Bildungslandschaft hinsichtlich der Vermittlung von Wissen und der Motivation von Studierenden. Der Unterricht in der Hochschule werde attraktiv gestaltet. Die Jugendlichen haben durch die Medienvielfalt eine Vielzahl an Informationen, die insgesamt verarbeitet werden müssen. Als Entwicklung der Studierenden nannte der Rektor, dass beispielsweise ein Abiturient, der heute sein Abitur absolviere, 100 mal mehr an Wissen verarbeiten müsse als vor ca. 25 Jahren. Die Hochschule werde sich auch den Bedürfnissen der Wirtschaft und Gesellschaft orientieren und einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftsfähigkeit unseres Landes beitragen. Für die musikalische Umrahmung stimmten Walter Belge, Gitarre und Gesang, und Annika Chen an der Violine das Publikum auf den Neujahrsempfang ein. Im Nachgang wurden noch interessante Diskussionen und Debatten unter den Anwesenden geführt. Für den kulinarischen Genuss haben Schülerinnen und Schüler der Kocherburgschule bei der Zubereitung mitgewirkt. Hier galt der Dank des Ortsvorstehers an die Verantwortlichen, allen voran an die Lehrerin Frau Julia Bühner. (Text/Fotos: Hubert Mahringer)

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