Geh- und Radweg in Unterkochen freigegeben

Ein lang gehegter Wunsch in Unterkochen wurde in den vergangenen Wochen erfüllt. Die Firma Rossaro stellte den Verbindungsweg entlang des Schwarzen Kochers her. Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler und Ortsvorsteher Karl Maier haben den Weg in einer Feierstunde mit Vertretern des Gemeinderats und Ortschaftsrats sowie der bauausführenden Firma und Bürgerinnen und Bürgern am Freitag, 9. November, offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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„Ich freue mich besonders, dass wir an diesem sonnigen Herbsttag in Unterkochen ein weiteres Teilstück des Kocherradweges einweihen können“ betonte die Erste Bürgermeisterin. „Es handelt sich in erster Linie um eine Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung. Allerdings stellt der Weg auch für sehr viele Freizeitradler oder für den Weg zur Arbeit eine sehr wichtige Verbindung dar. Als weitere Maßnahme ist für diesen Bereich eine Spiel- und Freizeitfläche ebenfalls bereits beschlossen. Insgesamt stellt dies eine gewaltige Aufwertung dar.“

Ortsvorsteher Karl Maier dankte allen, die an der Umsetzung dieses wichtigen Projektes mitgewirkt haben. „Der Radweg stellt für Radfahrer und Fußgänger, aber auch für Besucher unserer Stadt einen Mehrwert dar. Als Verbindungsstück des Kocherradwegs nützt die Investition der gesamten Region. Da Radfahren auch müde macht, hoffe ich, dass mit der Spiel- und Freizeitfläche im Jahr 2013 auch ein bis zwei Sitzgruppen angeschafft werden.“
© Stadt Aalen, 09.11.2012
Die ersten Radfahrer begaben sich gleich auf eine Testfahrt.

Innovativer und beständiger Fahrbahnbelag

Die Maßnahme war ursprünglich Bestandteil der Beseitigung des Bahnübergangs in der Wöhrstraße. Da dieses Vorhaben erst im Jahr 2016 begonnen werden kann, wurde es vom Gemeinderat vorgezogen. Die Gesamtkosten für die 580 Meter lange Strecke betragen 145.000 Euro. Der Weg ist Teil des geplanten Baugebiets „Wöhrstraße, Umbau Aalener Straße“ und stellt eine wichtige innerörtliche Verbindung dar. Er macht den Naturraum des Kochers auf diesem Abschnitt wieder erlebbar. Außerdem ist die Strecke eine sichere und idyllische Alternative zur stark befahrenen Aalener Straße. Ankommend aus Richtung Aalen / Neukochen vom bahnparallelen Radweg wird die Verbindung zur Färberstraße geschaffen, von welcher weiter in Richtung Oberkochen geradelt werden kann. Der Radweg wurde in einem innovativen Sand-Kies-Gemisch mit einer wassergebundenen Deckschicht hergestellt, in welcher das Oberflächenwasser versickern kann. Darüber hinaus wurde auf der ganzen Strecke eine Sickerleitung gezogen und Entwässerungsmulden angelegt. Das Material ist fast so beständig wie Asphalt und auf Dauer fallen geringere Unterhaltungskosten an als bei einem konventionellen Schotterweg.

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