Bezirksbienenzüchterverein Aalen feierte anlässlich seines 125-jährigen Bestehens in Unterkochen den Württembergischen Imkertag

Großer Andrang herrschte am vergangenen Wochenende, als der Bezirksbienenzüchterverein Aalen sein 125-jähriges Bestehen feierte.

(© Edwin Hügler)

Gleichzeitig wurde auch der Württembergische Imkertag in Unterkochen abgehalten. Gut, dass die Erschließungsstraßen im Baugebiet Hungerbühl vorher noch asphaltiert wurden. Somit konnte diese Fläche als Parkfläche benutzt werden. Der Bezirksbienenzüchterverein Aalen hatte ein großes Programm zusammengestellt. Eingebunden in das Jubiläumsfest war der Württembergische Imkertag mit zahlreichen Fachvorträgen. Beim Festabend wurden zahlreiche engagierte Imker geehrt. Der Bezirksbienenzüchterverein zählt derzeit 330 Mitglieder mit über 2.000 Bienenvölkern. Am Samstag wurde der Imkertag mit dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Aalen musikalisch eröffnet. Der Präsident des Landesverbandes Württembergischer Imker Ulrich Kinkel hob die Bedeutung der Bienenzüchter im Gesamten hervor. Aalens Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann sprach das Grußwort und dankte den Imkern für ihren Beitrag, den sie für unsere Natur erbringen. Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik lobte das hohe Engagement der Imker und zeigte sich erfreut, dass der Bienenzüchterverein Aalen den Stadtteil Unterkochen für seine Veranstaltung ausgewählt hat. Die Ministerialdirektorin Grit Puchan unterstrich in ihren Ausführungen, dass die Landesregierung ein Sonderprogramm in Höhe von knapp 40 Mio. EUR für den Erhalt der Bienen aufgelegt habe. Beim ökumenischen Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche am Sonntag gingen beide Pfarrer auch auf die Natur und die kleinen Lebewesen ein. Viel Interesse fand die Fachausstellung und die beratende Information der Imker für den Interessierten und für den Imker selbst.

 

(Text: Hubert Mahringer)

© Stadt Aalen, 16.04.2018

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