Bericht über die Sitzung des Ortschaftsrates Aalen-Unterkochen vom 21. Juni 2010

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Beginn: 17:30 Uhr, Ende 20.45 Uhr (einschließlich des nicht öffentlichen Teils)

Anwesend: Ortsvorsteher Maier und 9 Ortschaftsräte/-innen,
anwesend von der Verwaltung: Erste Bürgermeisterin Heim-Wenzler, Stadtkämmerer Staiger, Frau Emmenecker, Herr Starz, Frau Stoll-Haderer, Bezirksamtsleiter Mahringer

Treffpunkt vor der Festhalle Unterkochen:

$(text:b:1. Enthüllung des Kunstwerkes vor der Festhalle Unterkochen)$

Das Kunstwerk des Bildhauers Rudolf Kurz wurde nun vor der Festhalle aufgestellt. Die Enthüllung war Grund dazu, dass sich der Ortschaftsrat hierzu eingefunden hat. Das Kunstobjekt, 3,7 m hoch und 2,7 to schwer, wurde mit einem Kran noch am Montagvormittag aufgestellt. Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler, Ortsvorsteher Karl Maier und Bildhauer Rudolf Kurz enthüllten das aus norditalienischem Marmor stammende Kunstwerk. Zu diesem Festakt kamen auch Investoren, die einen erheblichen Beitrag zu diesem Werk gestiftet haben. Die anwesenden Besucher zeigten sich von dem Kunstwerk sehr angetan, hoben hervor, dass es einen klaren Bezug zur Landschaft und zur Kultur der Region habe.


Fortsetzung der Sitzung im Rathaussaal:

$(text:b:2. Baulandpotential Stadt Aalen im Internet, Sachstandsbericht)$

Das Stadtplanungsamt informierte über das Baulandkataster, das in Aalen zwischenzeitlich ein wichtiger Baustein der Siedlungsentwicklung geworden ist. Es ist ein Instrument zur Steuerung der gemeindlichen Entwicklung. Mit Hilfe dieses Katasters kann über die Siedlungsentwicklung der kommenden Jahre diskutiert werden. Es ermöglicht einen schnellen Überblick über potentiell bebaubare Flächen im gesamten Stadtgebiet. Veränderte ökumenische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen erlauben für die Zukunft keine ausschließliche Siedlungspolitik durch Verbrauch von Flächen im Außenbereich. Eine Ressourcen schonende Stadtentwicklung durch Innenentwicklung hat eine hohe Bedeutung zwischenzeitlich erhalten. Der Nachteil dieser Lösung ist auf den ersten Blick der geringere Einfluss auf die Vergabe von Baugrundstücken durch die öffentliche Hand. Die Präsentation eines Baulandkatasters im Internet ist eine kostengünstige und transparente Form der Information über das gesamte gemeindeweite Baulandpotential. Eine erste Auswertung der Erhebung in Aalen, Stand 2009, ergibt für das Stadtgebiet ca. 47 ha Wohnbauland in Gebieten, die auf Grund bestehenden Baurechts sofort bebaubar wären. Ein erhebliches Potential für Bauvorhaben liegt brach. Bevor diese Informationen auch ins Internet gestellt werden, müssen die Grundstückseigentümer über das Baulandkataster entsprechend informiert werden. Nach öffentlicher Bekanntgabe war eine Einsichtnahme in die Unterlagen vom 6. Mai 2010 bis 7. Juni 2010 möglich.

Alle Fraktionen zeigten sich mit der Möglichkeit des Baulandpotentials der Stadt Aalen im Internet als zufrieden und lobten diese Vorgehensweise. Für den Einzelnen bedeutet es, dass man unter der Homepage der Stadt Aalen sich selbst über die Entwicklung im Stadtgebiet informieren könne. Für allgemeine Fragen zum Baulandkataster stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes gerne zur Verfügung. Kontaktvermittlung zu Grundstückseigentümer ist das Amt für Bauverwaltung und Immobilien gerne behilflich, sofern beim Eigentümer aktuelle Verwertungshinweise bestehen. Das Baulandkataster ist abzurufen unter www.aalen.de. Ein Faltprospekt über das Baulandpotential liegt beim Bezirksamt und bei der Stadt Aalen auf.

$(text:b:3. Anfragen der Ortschaftsräte)$

Die Ortschaftsräte bemängelten insbesondere das Anbringen von Leitpfosten Höhe Kollmannweg bis Einmündungsbereich Elisabethenstraße. Auch das Befahren der Danziger Straße als Abkürzung für Verkehrsteilnehmer zwischen Aalen und Unterkochen wurde bemängelt. Hier sollte die Verkehrsschau den Sachverhalt nochmals klären.

Eine weitere Anfrage richtete sich nach dem schlechten Straßenzustand auf der Waldhäuser Steige zwischen „Läuterhäusle“ und Neubau. Der Ostalbkreis hat bereits zugesagt, dass von Seiten der Straßenmeisterei vorgesehen ist, die Abplatzungen bei geeigneter Witterung wieder auszubessern.

(Text/Fotos: Hubert Mahringer)
© Stadt Aalen, 01.07.2010

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